Erinnerungsfetzen

Nicht geschlafen, aufgestanden, besser aus dem Bett gefallen, ins Auto geschleppt. Endlich geschlafen. An seiner Schulter gelehnt. Aufgewacht. Wo bin ich? Egal, es gibt Erdbeeren. Es läuft Philipp Poisel im Radio und ich genieße die fahrt. Die Sonne im Gesicht, zähle ich seine Wimpern.
Dann ein See. Oder ein Fluss. Ich weiß es nicht.
"Hast 'nen Bikini dabei?" - "Ja, aber ich lauf darin echt nicht gern rum, wie du weißt." - "Sonst wirst mit Klamotten ins Wasser geschmissen." - "Mach ruhig, ich fühl mich heute ehh Amisch." - "Meine Amisch-Gangster-Braut."
Ich war dann tatsächlich bis zu den Knien im Wasser, im Schatten war es mir halt doch zu kalt. Dafür eine Ente gesehen und gefreut. Kirschen gefuttert. Teilweise geschwiegen, dann wieder soviel gedanken gehabt, dass ich gar nicht wusste, was ich zu erst sagen sollte. Von einem Thema ins nächste und wieder zu dem zurück, was wir vor 20 Minuten hatten. Über naive Kunst geredet. Ganze zwei Sätze lang. Keine Windbeutel gegessen und auch keine finnische Rockmusik gehört. Verwirrung bei den anderen gestiftet.
"Was hast du auf dem Herzen, Liebes?" - "Einen riesen großen Elefanten und nur du kannst ihn beiseite schieben." - "Ohh, soo schlimm?" - "Nee, im Ernst mal, du sitzt auf meinem Kleid. Pack dich mal zur Seite!" - Musik gehört. - "Wie heißt die Band?" - "Berge!" - "Ahhh, im Sinne von Berge?" -  "Ja, die hab ich mal Live gesehen." - verdutzter Blickaustausch, Lachflash!
Umher spaziert. Abgespackt. Gelacht wie schon lange nicht mehr. Bis uns die Tränen kamen. Endlich eingesehen, wir sind halt doch nicht Uri Geller. Und die Wünschelruten ins Gebüsch geworfen.
Darauf tanzen gegangen. Das schwarze kleine Kleid getragen. Angestoßen mit Kirschsaft. Alles was nach 2 Uhr passierte, sollte Legendär werden.

Zu ihm gefahren. Wohnung betreten und Daheim gefühlt. Kreativitätsflash gehabt. Seine Muse ist back. Paint it black. Farbrausch. Bodypainting. Und immer wieder dieses Lied gehört.
Stunden sind vergangen wie Sekunden. Durchgemacht bis zur Erschöpfung. Lebendig gefült.
Beim Mond fotografieren, fast von einem Fahrradfahrer mitgenommen worden.

Glück gefunden - Glück erlebt - Zeit viel zu schnell verlebt.



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